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Fünfter DenkmalSalon
24. Januar 2018 in Kiel

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KONTAKT
 
E-Mail: info@denkmalsalon-sh.de

Dr. Bernd Brandes-Druba
Tel. 0431/5335-0

Dipl.-Ing. Barbara von Campe
Tel. 0170 270 38 44

 

  

Themen des DenkmalSalon Schleswig-Holstein

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Intention des DenkmalSalons ist, in einem fachlichen Diskurs die Themen „Denkmalpflege“, Architektur, Städtebau und -planung sowie Heimat- und „Kulturlandschaftspflege“ als öffentliche Anliegen zu diskutieren. Dass dabei unterschiedliche Perspektiven eine Rolle spielen können und sollen, zeigt ein Ausschnitt der vielfältigen möglichen Themenschwerpunkte und aktuellen Fragestellungen.

Was soll unter Denkmalschutz gestellt werden? Und warum? Muss alles erhalten werden, oder soll man durch eine Auswahl Akzente setzen? In unserer modernen, sich medial und technologisch ständig beschleunigenden Gesellschaft sind wir in immer kürzeren Abständen gefordert, unser Handeln auf seine gesellschaftliche Relevanz hin zu überprüfen. Sind die theoretischen Grundlagen der Denkmalpflege noch zeitgemäß? Müssen wir die Sinn- und Bedeutungsangebote von Denkmalen aktualisieren? Ist Denkmalpflege mehr als Kunst- Bau- oder Restaurierungsgeschichte? Gibt es ein Denkmalbewusstsein, das vielmehr auch Gesellschafts- und Geistesgeschichte abbildet?  

Welche Rolle spielt in Schleswig-Holstein der durch den prognostizierten Bevölkerungsrückgang verursachte Leerstand von Gebäuden für den Denkmalschutz? Wie will man die Erhaltung und Revitalisierung von bau- und kunsthistorisch wertvollen Stadtkernen in ihrer baulichen Eigenart und stadtstrukturellen Geschlossenheit gewährleisten? Ist Denkmalschutz ein Faktor, um die Attraktivität der Stadtkerne für alle städtischen Nutzungen und damit die Lebendigkeit der Orte zu erhöhen? Mit welchen Konzepten wollen wir unser baukulturelles Erbe für künftige Generationen sichern?

Wie konservieren, restaurieren, reparieren und sanieren wir unsere Baudenkmale fachgerecht? Welche Konflikte ergeben sich durch die energetische Sanierung zwischen Umweltschutz und Denkmalschutz? Wie können diese gelöst werden?
Welche rechtlichen und finanziellen Instrumentarien stehen Land, Kommunen und Eigentümern zur Verfügung, um erhaltenswerte Bausubstanz fachgerecht zu modernisieren? Welche Fördermöglichkeiten können genutzt werden?

4. Kommunikation und Partizipation

Wie kann die bei Denkmaldiskussionen oft beanstandete mangelnde Kommunikation zwischen Betroffenen, Ämtern und Politik verbessert werden?

 „Die wichtigste Voraussetzung für eine Zusammenarbeit zwischen Fachleuten und Laien wäre es, letzteren die komplexen Strukturen denkmalpflegerischen Handelns sowie denkmalpflegerische Bewertungskriterien näher zu bringen und auf verständliche Art und Weise zu vermitteln. Nahezu in allen Protesten gegen Denkmalschutz und dessen Auflagen schwingt der Vorwurf des "Fachchinesisch" mit. Wahrgenommen wird eine unsichtbare Barriere zwischen Fachleuten und Laien, die Austausch verhindert – und das Festhalten daran als "hoheitliches Gebaren der Denkmalpflege" interpretiert. Ein Gefühl des Dazugehörens kommt so erst gar nicht auf. Auf der Grundlage von Emotionen, der Wieder-Sichtbarmachung der Gefühlswerte eines Denkmals, d.h. vor allem auf Basis einer intensiveren, nicht allein kognitiven sondern auch emotionalen Werten gehorchenden Vermittlung von Grundsätzen denkmalpflegerischen Handelns könnte jedoch auch eine breitere Bevölkerungsschicht an Entscheidungen beteiligt werden (…) Konflikte können durch die Stärkung einer Kultur des Dialogs besser reguliert und in manchen Fällen auch vermieden werden.“ Constanze Moneke
Quelle: http://denkmaldebatten.de/engagement/partizipation/vereine-ergreifen-partei/

 

   

Fotos © Imke Lüders

   
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